AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

CF Aviation Experience GmbH – handelnd unter der Marke „Calm Flight“

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der

CF Aviation Experience GmbH
– handelnd unter der Marke „Calm Flight“ –
– nachfolgend „Anbieter“ –

und ihren Kunden über Coaching-, Trainings-, Beratungs- und damit zusammenhängende Leistungen.

(2) „Kunde“ im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die natürliche oder juristische Person, die den Vertrag mit dem Anbieter schließt.

(3) Soweit die gebuchte Leistung von einer anderen Person als dem Kunden wahrgenommen wird, wird diese nachfolgend als „Teilnehmer“ bezeichnet.

(4) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(5) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde vom Anbieter ausdrücklich zugestimmt.


§ 2 Gegenstand der Leistungen

(1) Der Anbieter erbringt individuelle Coaching-, Trainings- und Beratungsleistungen insbesondere im Zusammenhang mit Flugangst, flugbezogener Unsicherheit und der Vorbereitung auf Flugreisen.

(2) Art, Inhalt, Umfang, Dauer und Durchführung der geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, die zum Zeitpunkt der Buchung Bestandteil des Vertrags wird.

(3) Die Leistungen können insbesondere persönliche oder online durchgeführte Coaching- und Trainingseinheiten, Übungen, Informations- und Arbeitsmaterialien sowie weitere in der jeweiligen Leistungsbeschreibung bezeichnete Bestandteile umfassen.

(4) Die Leistungen des Anbieters stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlungdar. Insbesondere werden keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen gestellt und keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen behandelt. Das Angebot ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung.

(5) Gegenstand des Vertrags ist die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter persönlicher, psychischer, gesundheitlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet.


§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website des Anbieters stellt, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.

(2) Mit Abschluss des Online-Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die ausgewählte Leistung ab.

(3) Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung des Anbieters in Textform zustande.

(4) Eine reine technische Eingangs- oder Zahlungsbestätigung stellt nur dann eine Vertragsannahme dar, wenn sie ausdrücklich zugleich als Buchungsbestätigung bezeichnet ist oder aus ihrem Inhalt eindeutig hervorgeht, dass die Buchung angenommen wurde.

(5) Vor Abgabe seiner Buchung erhält der Kunde die Möglichkeit, die für den Vertrag maßgeblichen Informationen einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und – soweit einschlägig – der Widerrufsbelehrung zur Kenntnis zu nehmen.

(6) Nach Vertragsschluss erhält der Kunde die gesetzlich erforderlichen Vertragsinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail.


§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die bei Abschluss der Buchung ausgewiesenen Preise.

(2) Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen, soweit diese anfällt.

(3) Die jeweils verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Buchungsprozess angezeigt.

(4) Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, ist die vereinbarte Vergütung mit Vertragsschluss bzw. entsprechend den im Buchungsprozess angegebenen Zahlungsbedingungen fällig und vor Beginn der ersten kostenpflichtigen Leistung vollständig zu entrichten.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung einer Leistung bis zum vollständigen Eingang einer fälligen Vergütung zurückzuhalten.

(6) Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.


§ 5 Termine, Umbuchungen und Absagen durch den Kunden

(1) Einzelne Termine werden im Rahmen des gebuchten Programms individuell vereinbart oder über das vom Anbieter eingesetzte Buchungssystem festgelegt.

(2) Eine Umbuchung oder Absage eines vereinbarten Termins ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn kostenfrei möglich.

(3) Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn oder bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage ist der Anbieter berechtigt, eine Ausfallpauschale in Höhe von 100 % der auf den betreffenden Termin entfallenden Vergütung zu verlangen, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.

(4) Ersparte Aufwendungen des Anbieters sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des Termins werden auf die Ausfallpauschale angerechnet.

(5) Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(6) Soweit für den betreffenden Termin kein gesonderter Einzelpreis ausgewiesen ist, bestimmt sich die auf den Termin entfallende Vergütung nach dessen Anteil an der insgesamt gebuchten Leistung.

(7) Die vorstehenden Regelungen betreffen ausschließlich die Absage oder Umbuchung einzelner Termine. Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte des Kunden bleiben unberührt.


§ 6 Terminänderungen und Leistungshindernisse auf Seiten des Anbieters

(1) Der Anbieter ist berechtigt, vereinbarte Termine aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund von Erkrankung des vorgesehenen Trainers, technischer Störungen oder sonstiger vom Anbieter nicht vorhersehbarer Umstände, zu verschieben.

(2) Der Kunde bzw. Teilnehmer wird hierüber so früh wie möglich informiert. Der Anbieter bietet in diesem Fall einen angemessenen Ersatztermin an.

(3) Bereits geleistete Zahlungen werden auf den Ersatztermin bzw. die nachgeholte Leistung angerechnet.

(4) Ist eine Nachholung der ausgefallenen Leistung dauerhaft nicht möglich oder ist sie dem Kunden aufgrund der Verzögerung nicht zumutbar, wird eine auf die endgültig nicht erbrachte Leistung entfallende bereits gezahlte Vergütung erstattet.

(5) Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.


§ 7 Mitwirkung des Teilnehmers

(1) Coaching und Training setzen eine aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung des Teilnehmers voraus.

(2) Der Teilnehmer entscheidet eigenverantwortlich, ob und in welchem Umfang er die im Rahmen des Coachings vermittelten Inhalte, Übungen und Strategien anwendet.

(3) Der Teilnehmer ist verpflichtet, dem Anbieter solche Informationen mitzuteilen, die für die sichere und sachgerechte Durchführung der konkret vereinbarten Leistung erforderlich sind, soweit ihm die Mitteilung zumutbar ist.

(4) Der Teilnehmer bleibt für seine persönlichen Entscheidungen, insbesondere hinsichtlich der Durchführung, Änderung oder Stornierung einer Flugreise, selbst verantwortlich.


§ 8 Technische Voraussetzungen bei Online-Leistungen

(1) Bei online durchgeführten Leistungen ist der Kunde bzw. Teilnehmer dafür verantwortlich, über eine geeignete Internetverbindung sowie die für die Teilnahme erforderlichen technischen Geräte und Softwarevoraussetzungen zu verfügen.

(2) Technische Störungen, die ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden oder Teilnehmers liegen, begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf erneute unentgeltliche Durchführung der hiervon betroffenen Leistung.

(3) Liegt eine wesentliche technische Störung im Verantwortungsbereich des Anbieters oder eines vom Anbieter eingesetzten Systems, wird die betroffene Leistung nachgeholt, soweit sie nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte.


§ 9 Einsatz von Trainern und weiteren Leistungserbringern

(1) Der Anbieter ist berechtigt, zur Durchführung der vereinbarten Leistungen fachlich geeignete Trainer, Coaches oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen.

(2) Ein Anspruch auf die Durchführung sämtlicher Leistungen durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich Vertragsbestandteil geworden ist.

(3) Die vom Anbieter eingesetzten Personen werden im erforderlichen Umfang zur Vertraulichkeit und zum sachgerechten Umgang mit personenbezogenen Informationen verpflichtet.


§ 10 Vertraulichkeit

(1) Persönliche Informationen, die dem Anbieter im Rahmen des Coachings oder Trainings bekannt werden, werden vertraulich behandelt.

(2) Eine Offenlegung erfolgt nur, soweit

a) dies zur Durchführung der vereinbarten Leistungen gegenüber entsprechend eingebundenen und zur Vertraulichkeit verpflichteten Personen erforderlich ist,

b) eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung besteht,

c) dies zur Wahrung oder Durchsetzung berechtigter Rechtsansprüche erforderlich und rechtlich zulässig ist oder

d) der Betroffene in die Offenlegung eingewilligt hat.

(3) Die datenschutzrechtliche Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich ergänzend nach der Datenschutzerklärung des Anbieters.

(4) Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.


§ 11 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Die vom Anbieter zur Verfügung gestellten Texte, Unterlagen, Präsentationen, Grafiken, Videos, Übungen, Konzepte und sonstigen Inhalte sind, soweit gesetzlich geschützt, urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt.

(2) Der Kunde bzw. Teilnehmer erhält an den im Rahmen des Vertrags bereitgestellten Unterlagen ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene private bzw. interne Zwecke.

(3) Ohne vorherige Zustimmung des Anbieters ist insbesondere die vollständige oder teilweise Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung für Dritte, kommerzielle Nutzung, öffentliche Zugänglichmachung oder Verwertung der Materialien nicht gestattet, soweit nicht eine gesetzliche Erlaubnis besteht.


§ 12 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt

a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

b) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

c) soweit eine Garantie ausdrücklich übernommen wurde,

d) bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie

e) in den gesetzlich zwingenden Fällen, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Entscheidungen über Reisen, Flüge und sonstige persönliche Handlungen trifft der Teilnehmer eigenverantwortlich. Für daraus resultierende Folgen haftet der Anbieter nicht, soweit diese nicht auf einer vom Anbieter zu vertretenden Pflichtverletzung beruhen.

(5) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für Organe, Mitarbeiter, Trainer, Erfüllungsgehilfen und sonstige vom Anbieter eingesetzte Personen.


§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Einzelheiten zu Voraussetzungen, Fristen und Ausübung des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

(3) Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Erbringung einer Dienstleistung beginnt, gelten hinsichtlich eines etwaigen Wertersatzes und des Erlöschens des Widerrufsrechts die gesetzlichen Bestimmungen.

(4) Das Widerrufsrecht bei einem entgeltlichen Dienstleistungsvertrag erlischt insbesondere erst nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn die hierfür erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

(5) Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt.


§ 14 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.

(2) Weitere Informationen, insbesondere zu Art, Umfang, Zweck, Rechtsgrundlagen und Dauer der Verarbeitung sowie zu den Rechten betroffener Personen, ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Anbieters.

(3) Soweit für bestimmte Verarbeitungen, insbesondere die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, eine gesonderte Einwilligung erforderlich ist, wird diese unabhängig von der Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingeholt.


§ 15 Anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.


§ 16 Gerichtsstand

(1) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig.

(2) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.


§ 17 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.


§ 18 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

(2) An die Stelle unwirksamer oder undurchführbarer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.


Stand: September 2026